Das Lübecker Blechbläser-Ensemble Lübsches Blech wurde 2006 von ambitionierten Amateurmusikern sowie Instrumental- und Musiklehrern aus Lübeck und der nahen Umgebung ins Leben gerufen. Unter der musikalischen Leitung von Christoph Gottlob orientiert sich das Ensemble an der klassischen Besetzung des "Philip Jones Brass Ensemble" mit vier Trompeten, Horn, vier Posaunen und Tuba. Das Repertoire erstreckt sich von Bearbeitungen geistlicher wie weltlicher Musik des Barock über weit angelegte Werke der Romantik bin hin zu jazzinspirierten Kompositionen der Moderne. Das Lübsche Blech hat sich in den vergangenen Jahren in einer Vielzahl von Konzerten, Gottesdiensten und zu verschiedenen anderen Anlässen einen Namen gemacht – nicht nur innerhalb der Lübecker Stadtgrenzen, sondern von Hamburg über das Herzogtum Lauenburg bis nach Fehmarn. Im November 2015 initiierte das Lübsche Blech die "1. Lübecker Spendengala für Flüchtlinge".

 

Lübsches Blech, das sind zehn Blechbläser, die sich der Interpretation konzertanter Musik mannigfaltiger Stilrichtungen widmen, wobei einerseits einem ästhetischen Klangbild Rechnung getragen wird, andererseits die Unterhaltung nicht zu kurz kommt.


Prof. Daniel Sepec, 1965 in Frankfurt am Main geboren, studierte bei Dieter Vorholz in Frankfurt und Gerhard Schulz in Wien. Seit 1993 ist Daniel Sepec Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, mit der er ebenfalls regelmäßig solistisch auftritt.

 

Angezogen von der reichen Ausdrucksvielfalt der Barockmusik gewann die Barockvioline für Daniel Sepec zunehmend an Bedeutung. So wirkt er ebenfalls seit langer Zeit als Konzertmeister in dem auf Originalinstrumenten spielenden Balthasar-Neumann-Ensemble unter der Leitung von Thomas Hengelbrock mit. Als Solist trat er mit der Academy of Ancient Music unter Christopher Hogwood, der Wiener Akademie unter Martin Haselböck und dem Orchestre des Champs-Elysées unter Philippe Herreweghe

auf.

 

Zusammen mit Antje Weithaas, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras gründete Daniel Sepec 2004 das Arcanto-Quartett, das seitdem in den wichtigen Musikzentren Europas konzertiert. Unter dem Platten-Label Harmonia Mundi France erschienen mit diesem Ensemble Streichquartette von Bartok, Brahms, Debussy, Ravel, Dutilleux, Mozart und dem Streichquintett von Franz Schubert. Für seine Aufnahme der Beethoven-Sonaten mit Andreas Staier, die internationale Anerkennung fand, spielte Daniel Sepec auf der wiedergefundenen Violine des Komponisten. Dieses Instrument wurde ihm dankenswerterweise vom Beethoven-Haus Bonn geliehen. Die folgende Einspielung des Duos erschien im Juni 2010 mit den Sonaten Robert Schumanns und der Chaconne von J.S. Bach in der Version Schumanns.

 

Im September 2010 erschien die Aufnahme der Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber, die Daniel Sepec zusammen mit Hille Perl (Gambe), Lee Santana (Laute) und Michael Behringer (Orgel) für das Label Coviello Classics eingespielt hat. Diese Einspielung wurde daraufhin mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Unter demselben Label folgte 2011 eine Aufnahme der Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi zusammen mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

 

Von September 2010 bis Juli 2014 unterrichtete Daniel Sepec als Professor an der Hochschule für Musik in Basel, 2014 bekam er einen Ruf für eine Professur an die Musikhochschule Lübeck.


Seit der Gründung des Lübecker Shanty-Chores "Möwenschiet" im Jahre 1980 stand der Chor bis 1996 zunächst unter der Leitung von Thomas Pohle. In dieser Zeit entwickelte der Chor einen so hohen Qualitätsstandard, dass auch Rundfunk und Fernsehen auf den Möwenschiet-Chor aufmerksam wurden. Unter Thomas Pohles Leitung wurden eine LP, eine Single sowie zwei CDs produziert. Seit 1996 führt der diplomierte Geigenlehrer Martin Stöhr die Regie über die ca. 40 Laiensänger. Der begeisterungsfähige Chorleiter hat das Ensemble zu neuen Höchstleistungen geführt. 


Das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck wurde 1897 durch den Verein der Musikfreunde Lübeck gegründet. Elf Jahre danach übernahm das Orchester neben den Sinfoniekonzerten auch die Opern-Dienste im neu eröffneten Lübecker Theaterbau, der 2008 sein 100. Jubiläum feierte. Eine Vielzahl namhafter Dirigenten arbeitete in der Hansestadt und formte die hohe Qualität des Klangkörpers, so u. a. Hermann Abendroth (1905-1911), Wilhelm Furtwängler (1911-1915), Eugen Jochum (1928/29), Christoph von Dohnányi (1957-1963), Gerd Albrecht (1963-1966) oder Bernhard Klee (1966-1973).

 

Unter seinem langjährigen Generalmusikdirektor (GMD) Erich Wächter (1989-2001) bezog das Philharmonische Orchester 1994 seine neue sinfonische Heimstatt, die höchsten akustischen Ansprüchen genügende Musik- und Kongresshalle Lübeck. Unter Roman Brogli-Sacher, der von 2001 bis 2012 die Führung des Orchesters übernahm, erhielten die Lübecker Philharmoniker renommierte Auszeichnungen, wie etwa 2011 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und ein Jahr darauf den ECHO Klassik für die DVD-Produktion von Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen«.

 

Seit der Spielzeit 2013/14 ist Ryusuke Numajiri GMD des Orchesters und Andreas Wolf 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD.


Glenfiddle ist eine Band mit sicherem Gespür dafür, welche Lieder essentiell und ergreifend sind. Die Musiker von Glenfiddle haben eine große musikalische Substanz und überraschende Einfälle, dass sie all die Klassiker der Folkmusik in einem ganz eigenen Sound überzeugend präsentieren. Das Publikum wird nicht nur mit den "Greatest Hits" der keltischen Musik verwöhnt, sondern auch mit einem authentischen Sound à la Glenfiddle.

Dieser besteht aus einem mehrstimmigen Gesang, der sowohl von sehr pfiffigen Solisten als auch groovender Rhythmusgruppe umgarnt wird. Jeder der vier Musiker ist ein Multiinstrumentalist, was den Arrangements ein großes Spektrum an Klangfarben beschert. Sollte man beim Zuhören mal die Augen schließen, man würde meinen, mindestens ein Sextett spiele auf.

 

Die Jungs aus dem "Tal der Fiddle" sind auch eine Band, die es versteht, sowohl die traditionellen als auch die rockigen Elemente in einem gesunden Gleichgewicht zu halten. Ein Glenfiddle-Konzert ist eine Art keltische Oldtimer-Rallye, bei der sowohl Liebhaber der Tradition als auch der Tuning-Abteilung auf ihre Kosten kommen. Gemäß dem Bandmotto "Tribute to the Celtic Roots" fährt ein Klassiker nach dem anderen vor und bringt die Zuhörer ins Schwärmen.

 

Glenfiddle haben in über 20 Jahren bisher sieben Alben eingespielt und diese mit Konzerten in verschiedenen europäischen Ländern bekannt gemacht. Man gehört zum Urgestein der deutschen Folkszene. Glenfiddle ist eine Celtic Rock Band der sanfteren Art, welche sich wohlwollend von dem Gros der Kapellen unterscheidet, die keltisches Liedgut im Pogo Rhythmus über einen Kamm scheren.


Das Duo Oeding/Köhler legt in seinen Instrumental-Kompositionen und Song-Interpretationen Wert auf

starke Melodien und interessante Harmonik. Jazz-Gitarrist Christoph Oeding und Cross-Over-Cellist Peter Köhler sind seit vielen Jahren in der norddeutschen Jazz-Szene etabliert. Sie sind bekannt durch zahlreiche Konzerte mit verschiedenen Formationen sowie durch CD-Aufnahmen.


Der Oberstufenchor der Freien Waldorfschule Lübeck besteht aus Schülern der Klassen 9-13 und findet parallel zum Oberstufenorchester und jährlich wechselnden handwerklich-künstlerischen Fächern in Wahlfreiheit statt. Unter der Leitung von Sabine Kutassi erarbeitet sich das Ensemble eine große Bandbreite der Chorliteratur - von J.S. Bach bis Arvo Pärt.

 

Für die Schüler der 13. Klasse gehört u.a. die Übernahme von Stimmproben mit zum Abiturkurs. In diesem Jahr war der Schwerpunkt des Konzertes der politischen Situation geschuldet. In kleinen a capella Stücken sowie sechs uraufgeführten Eigenkompositionen der Abiturienten haben sich die Oberstufenschüler diesem Thema genähert.

 

Im Schuljahr 2016/17 wagt sich der Chor erstmalig an Bachs Weihnachtsoratorium und führt die Teile 1-3 am 2. Advent, 4. Dezember 2016 um 11 Uhr in der Aula der Freien Waldorfschule Lübeck auf.